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Die Bürgerinitiative gegen Windkraftwerke im Bereich Herrnrast ist nach wie vor aktiv und sie vertritt über 60% der Gemeindebürger.

Windkraft hilft kaum dem dringend benötigten Klimaschutz und auch nicht wesentlich dem Kohle- und Atomausstieg. Gerade Speicher fehlen. Der reale Stromgewinn ist relativ gering und die erzielten CO2-Ersparnis ist leider kaum relevant bzw. dreht teils sogar ins Gegenteil – angesichts anderer wichtigerer Stellsschrauben wie dem Emissionshandel und der Deckung der Grundlast weiter durch alte Kraftwerke, die ineffizient weiter laufen müssen, um den fluktuierenden Wind-Strom „zu glätten“. Kurzum: Es geht durch Großwindkraft insgesamt viel mehr verloren als bestenfalls gewonnen würde. Schwerwiegende Verluste an Natur und Landschaft, Lebensräumen und Tieren, aber auch für (sensible) Menschen sind belegt. Zunächst verlockende Geld-Werte bei Flächenverpachtungen oder bei Beteiligungen sind zwar oft der eigentliche kurzfristige Hauptantrieb besonders für verschuldete Gemeinden oder Flächenbesitzer, drehen aber mittelfristig ins Gegenteil. Landschaften jetzt noch mehr mit Windindustrieanlagen zu verbauen ist ein dramatischer Irrweg und führt zu unermesslichen Werteverlusten (Natur, Lebensqualität/Gesundheit, Immobilien, Verlust an geldwerter Attraktivität der Gemeinden). Mehr Verlust als Gewinn – in jeder Hinsicht!
Einer Energiewende, die Natur und Menschen wirklich nützt, kann und muss anders geschehen – ohne noch mehr Großwindkraft. Daher bitte jetzt Stopp dem weiteren Verbau. 30.000 Windräder in Deutschland (2016) sind bereits mehr als genug.